Beim jährlichen Bundeskampfrichterlehrgang in Hennef trafen sich am Wochenende die höchstlizensiertesten Kampfrichter Deutschlands. Es wurden neue Regelinterpretationen vorgenommen, als auch diverse Szenen zur Videoanalyse gestellt, um sich für bestimmte Situationen zu sensibilisieren.
Mit dabei waren Robert und Caro als Teilnehmer. Caro wird dieses Jahr die Prüfung zur internationalen IJF B Lizenz absolvieren.
Thomas war als Referent vor Ort.
Eine starke Leistung, dass 3 der 10 Berliner Kampfrichter vom AC Berlin sind.
Wir wünschen allen ein glückliches Händchen in 2026!
Am 29.12.2025 besuchte ein kleine Gruppe ACB Judoka 2 ehemalige leider viel zu früh verstorbene Judokameraden auf dem Friedhof Am Bürgerpark.
Bereits 2017 verstarb nach langem Kampf unser lieber Basti, der mit Beharrlichkeit als Übungsleiter die Vorschulkinder mit betreute und beim Tuzla Cup der Technik-Meister an den Listen war. Am 24.12.2025 wäre er 40 Jahre alt geworden.
Im Jahr 2021 verstarb nach längerer Krankheit unser Recke Frank (allen nannten ihn Franki). Gern zeigte er den Jüngeren, wo es lang geht und die Stange beim Stangenklettern bezwang er jedes Mal. Immer positiv eingestellt, erinnerte er uns, das Leben zu genießen und nicht zu sehr im Ärger und Frust zu verweilen. Dieses Jahr wäre er 65 Jahre alt geworden.
In stillen Gedenken an Basti und Franki!
Auch zwischen den Feiertagen wurde sich bewegt. Am 27.12.2025 trafen sich noch einmal die Jugendlichen und Erwachsenen zum gemeinsamen Fußball Spiel und Volleyball Spiel.
Ebenfalls am 27.12. und dann weiter am 28. und 29.12.2025 nahmen noch 5 Judoka am Internationalen Trainingscamp im Sportforum Hohenschönhausen teil: Micha, Alex, Wadim, Saifullah und Janek. Dort sammelten sich ca. 500 Judoka aus 9 Nationen zum gemeinsamen Randori Training.
Am 28.12.2025 suchten Steffen, Marco und Olaf die Matte der "Älteren" im Sportforum Hohenschönhausen auf, um ein letztes Mal in 2025 zu trainieren.
ALLEN EIN GESUNDES NEUES JAHR! !!
Liebe ACB-Judoka,
die Weihnachtszeit ist angebrochen. Der Duft von Zimt und Tannengrün liegt in der winterlichen Luft, Gebäude erstrahlen im festlichen Glanz und vielerorts wird es – trotz aller Hektik – ein wenig ruhiger und harmonischer. Dies ist ein guter Moment, um innezuhalten und auf das vergangene Jahr zurückzublicken.
Auch in diesem Jahr haben wieder viele Judoka erfolgreich ihre neue Graduierung abgelegt. Das ist stets ein sichtbares Zeichen für die persönliche und sportliche Weiterentwicklung eines jeden Einzelnen. Beweisen konnten wir dies außerdem bei zahlreichen Wettkämpfen, bei denen viele Medaillen erkämpft wurden und wertvolle Erfahrungen für kommende Turniere gesammelt werden konnten. Besonders hervorzuheben ist die Qualifikation von Alizée und Kiara für die Deutschen Meisterschaften der Junioren – ein wirklich starkes Ergebnis.
Zu Beginn des Jahres durften wir neue Mitglieder im Verein begrüßen. Trainerin Oksana sowie zahlreiche Judoka des ehemaligen Vereins Reflect e. V. sind Teil des AC Berlin geworden. Ich denke, sie sind gut bei uns angekommen. Zum Jahresende zeigte sich dieser Zusammenhalt erneut bei der gemeinsamen Wettkampffahrt nach Tschechien, bei der wir als großes Team unterwegs waren.
Auch unsere Sambosportler können auf zahlreiche Wettkampferfolge zurückblicken. Ein großes Lob gilt hier Trainer Andrij Gerzen. Einige seiner Samboka sind inzwischen auch im Judo-Wettkampfgeschehen aktiv – und das durchaus erfolgreich.
Im KATA-Bereich hat uns Olaf erneut würdig vertreten. Vielleicht gelingt es uns im kommenden Jahr, noch mehr Interessierte für diesen Bereich zu begeistern und Olafs umfangreiches Wissen weiterzugeben.
Die ACB-Judoka sind jedoch nicht nur auf der Matte engagiert. Jasmin und Luca sind beispielsweise regelmäßig als Helfer bei Veranstaltungen des JVB im Einsatz. In diesem Jahr war unser Verein zudem besonders aktiv bei der Ausrichtung von Meisterschaften. Ein großer Dank gilt dabei dem Catering-Team mit Mike an der Spitze, aber auch allen Helferinnen und Helfern beim Auf- und Abbau sowie bei der Absicherung der Veranstaltungen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen – herzlichen Dank!
Nicht zu vergessen ist natürlich der Internationale Tuzla Cup, der in diesem Jahr bereits zum 28. Mal ausgetragen wurde. Die Unterstützung und Mitarbeit jedes Einzelnen – ob an der Liste, am Tisch, als Helfer oder am Imbiss – war entscheidend für das Gelingen dieses Turniers. Acht Nationen mit knapp 700 Judoka zusammenzubringen, wäre ohne euren Einsatz schlicht unmöglich gewesen. Dafür danke ich euch allen sehr.
Zum Jahresende stand noch ein weiteres großes Ereignis an: der Umzug aus unserer alten Turnhalle, die nun – dringend notwendig – saniert wird. Dank vieler helfender Hände verlief der Umzug reibungslos, sodass wir nun ohne größere Probleme in unserer Übergangshalle an der Landsberger Allee trainieren können.
Ich bin sehr froh, dass die meisten diesen Weg mitgegangen sind und dem Verein weiterhin treu bleiben, auch wenn der Trainingsort nun nicht mehr für alle direkt vor der Haustür liegt. Ebenso froh bin ich über die Vielfalt in unserem Verein. Sie zeigt, dass Herkunft oder religiöse Wurzeln keine Rolle spielen: Wir trainieren miteinander und stärken uns gegenseitig im gemeinsamen Sport.
Genau dieses Miteinander wünsche ich mir auch für das weltweite Geschehen. Zu viele Kriege und brutale Auseinandersetzungen prägen das Leben von Menschen, die im Grunde alle nur eines wollen: Frieden.
In diesem Sinne wünsche ich euch besinnliche und friedliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Weihnachtliche Grüße
Euer Thomas
















